Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens

Das Institut der Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens wurde 1877 in Indien von der Französin Helene de Chappotin(1839 – 1904), mit Ordensnamen Marie de la Passion   gegründet. Es ist ein internationales Institut von zur Zeit etwa 7 000 Schwestern aus 82 Nationalitäten, die in 77 Ländern der Welt wirken.


Unser Charisma:

- Franziskus: Wie Franziskus wollen wir das Evangelium inmitten der Welt leben, in Einfachheit, Frieden und Freude, allen Schwester sein.

- Mission: Als Missionarinnen sind wir bereit, überall und zu allen zu gehen, um das Evangelium dort zu verkünden, wo Jesus noch nicht bekannt ist und wo die Kirche weniger gegenwärtig ist, mit Vorliebe zu den Ärmsten,    
    - als Schwestern, die das Wort Gottes verkünden oder in Stille davon Zeugnis geben,    
    - als Schwestern, die sich um Kranke und Notleidende kümmern,    
    - als Schwestern, die sich für Gerechtigkeit einsetzen mit allen, die nach Würde und Freiheit suchen,    
    - als Schwestern, die in Krankheit und Alter noch von der Liebe Gottes durch Geduld und Freude Zeugnis geben.

- Maria:  Unsere Berufung wollen wir wie Maria leben, wie Maria, die über die Gaben Gottes staunte,               
    -  die Gottes Wort hörte und es im Herzen bewahrte,              
    -  die für die Sorgen anderer offen war und sie ihrem Sohn darbrachte.
       Von Maria lernen wir zu lieben und unsere Berufung und unser Leben zu verwirklichen, indem wir uns für andere einsetzen.

-Eucharistie: Die Eucharistie ist die Mitte unseres Lebens. Jesus ist unser Lehrer. Im Evangelium lesen wir, wie Jesus auf die Menschen zugeht. Und wir glauben, dass auch er uns zu unseren Brüdern und Schwestern sendet.
Jeden Tag nehmen wir an der Eucharistiefeier teil, dem Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. Wir erneuern unsere Hingabe an Gott und die Menschen.
In der täglichen Anbetung treten wir bei Gott für die Menschen ein, die in Not sind und unser Gebet brauchen.


Wir leben mit den Schwestern, die Gott uns schenkt, dort, wo es möglich ist, in internationalen Gemeinschaften. Damit wollen wir unsere Überzeugung sichtbar machen, dass die Einheit aller Menschen möglich ist. Das ist nicht immer leicht, aber wir glauben, dass Gott es ist, der uns zusammengerufen hat, eine Gemeinschaft aufzubauen, die nach dem Evangelium lebt.
Wir beten miteinander, planen gemeinsam. Wir glauben, dass Gott uns durch die Schwestern anspricht, mit denen  wir zusammen leben.


Unsere Gemeinschaft in Bernkastel-Kues

Im Januar 1982 kamen unsere Schwestern auf Bitten des damaligen Pastors in die Pfarrei Bernkastel-Kues, St. Briktius, um im pastoralen und sozialen Bereich mitzuwirken.
Die Aufgabenbereiche sind im Wesentlichen bis heute noch die gleichen, aber sie erstrecken sich auf die ganze Pfarreiengemeinschaft.
Zur Zeit leben im Kloster Marienheim 5 Schwestern:
Sr. Irena Kades, Hausoberin, und Sr. Elzbieta Swieciak aus Polen;
Sr. Theresia Jirka, Sr. Margaretha Allerstorfer und Sr. Maria Hofstätter aus Österreich

Tätigkeitsbereiche:
Alten- und Krankenpastoral (Besuche in den Altenheimen und in den Krankenhäusern, Besuche der Geburtstagsjubilare, Krankenkommunion)
Mitarbeit bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung, bei den Familiengottesdiensten, Küsterdienst in St. Briktius, gelegentlich Vertretung in den Schulen, Lektoren- und Kommunionhelferdienste


www.fmmeurope.eu