Silbernes Priesterjubiläum von Herrn Dechant Georg Moritz

Einführende Worte in den Gottesdienst - durch den Jubilar

 

Liebe Mitbrüder im priesterlichen und diakonischen Dienst!

Ehrwürdige Schwestern!

Liebe Kinder, liebe junge Christen!

Schwestern und Brüder im Glauben!

 

Aus besonderem Anlass haben wir uns an diesem Spätnachmittag (in so großer Zahl) in unserer Pfarrkirche St. Briktius in Bernkastel-Kues eingefunden, um am Sonntag, dem ersten Tag der Woche, dem lieben Gott die Ehre zu geben und in der Feier des hl. Messopfers „DANKE“ zu sagen für das Geschenk unserer Erlösung.

Ich schaue dankbar zurück. 

Ich teile mit Ihnen und Euch die Freude dieser Stunde und lege mein Leben mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten, meinen priesterlichen Dienst mit all seinen Schönheiten und Belastungen in die Hände Gottes.

 

Auf wen sonst ist Verlass, wenn nicht auf IHN!

 

Wer sonst ist es wert, ungeteilt geliebt zu werden, wenn nicht ER, dessen Herz zuerst für die Menschen geschlagen hat, das am Kreuz geöffnete, sich verströmende Herz unseres Erlösers mit all seinen Geschenken, die der Kirche anvertraut sind und durch den Dienst des Priesters und seiner Mitarbeiter die Menschen erreichen wollen.

 

Hier berühren wir das Fundament unseres Glaubens mit seiner versöhnenden, zusammenführenden, einigenden Kraft, die uns „Beine macht“, „uns auf die Sprünge hilft“, die uns beflügelt, auch in einer –für Kirche und Gesellschaft- frostigen Zeit christliche Gemeinde zu gestalten und mit Leben zu füllen: hier, an unserer schönen Mittelmosel, in unserem Dekanat – und überall dort, wo wir als Christen den kirchlichen Glauben leben dürfen.

 

Weil Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus liebend zugewandt ist, wollen wir IHN an unsere Seite lassen; 2 wollen IHM den ersten Platz in unserem Leben einräumen und offen sein für das Geschenk seiner Hilfe, seiner Liebe, seines Erbarmens!, damit ER uns den Weg zeigen kann, den ER mit uns gehen will, und WIR bereit sind, diesen Weg in Treue zu gehen.

 

 

 

Predigt zum Silbernen Priesterjubiläum von Georg Moritz Bernkastel – Kues, 26. August 2012

 

 

Lieber Jubilar, lieber Georg,

liebe Mutter und Geschwister,

verehrte Mitbrüder,

liebe Schwestern und Brüder in Christus.

 

25 Jahre Priester, 25 Jahre seit Deiner Weihe damals am 18. Juli, lieber Georg, das feiern wir heute mit Dir. 25 Jahre – das haben wir alle sicher immer wieder so empfunden, liebe Mitchristen – 25 Jahre kommen uns zum Einen wie eine Ewigkeit vor, zum Anderen wie ein Augenblick, der eben vergangen ist. Sicherlich nur winziger Moment im Blick Gottes, andererseits ein langes Stück Geschichte mit einem konkreten Menschen, so heute mit Dir.

Diese 25 Jahre waren in der Welt geprägt von vielerlei Veränderungen – das neue Jahrtausend hat begonnen. Der Stellvertreter Christ auf Erden heißt nicht mehr Johannes Paul II., sondern Benedikt XVI.. Im Bistum Trier haben wir zwei große Wallfahrten zum Heiligen Rock hinter uns, auf dem Stuhl des hl. Eucharius sitzt Bischof Stephan. 1987 war unser Vaterland geteilt, es gab insgesamt zwischen West und Ost den „Eisernen Vorhang“. Mauer und Eiserner Vorhang sind gefallen, was geteilt war, ist geeint. Nur wenige „Spotlights“ auf das Große und Ganze.

Und auch im persönlichen Leben hat sich bei jedem von uns Entscheidendes verändert. Orte des Lebens und arbeitens sind andere geworden, auch die Verantwortung, in die wir gestellt sind. Menschen, die uns wichtig waren und sind, sind heimgerufen worden zu Gott.

Und Du, lieber Jubilar, bis Deinen Weg gegangen als Mensch und Priester, Du bist Dir treu geblieben und hast zu Deinem „Ja, ich bin bereit“ gestanden und tust es bis heute. Aus diesem Grund danken wir Dir heute – und danken mit Dir dem treuen Gott. Was Dich und Deinen Weg ausmacht, das findet, so meine, in den biblischen Texten, die wir gerade gehört haben, eine Reihe Entsprechungen. Ich möchte sie versuchen an einer Reihe von Begegnungen aufzuzeigen, an die ich heute denke.

Schwestern und Brüder im Herrn.

Wenn ich an Georg Moritz denke, dann denke ich an den Schüler des Johanneums in Homburg, sder von Münchwies nach Neunkirchen kam, um in meiner Heimatpfarrkirche den Organisten zu vertreten. Erst hat ihn sein guter Vater mit dem Auto gebracht, dann kam er selbst mit dem Moped. Ich denke an einen Burschen, der Freude an der Liturgie ausstrahlte, dem nichts zu viel war.

Vor allem erinnere ich mich an den Tag vor Palmsonntag 1980 – damals war schon klar: Georg geht ins Priesterseminar. In der Nacht zuvor hatte man unseren Organisten und Küster tot gefunden, 52 Jahre alt, plötzlich,. Die Heilige Woche vor der Tür, eine würdige Beerdigung war zu planen – und Georg stemmte das mit Bravour.

Wenn ich an Georg Moritz denke, dann denke ich an den Seminarist, der „Magister Choralis“, Leiter des Seminarchores geworden war – und der diesem zu echtem Glanz geführt hat. Das darf man ohne Übertreibung sagen. Gegen manche Widerstände hoher und höherer Herren hat er der Kirchenmusik im Priesterseminar eine Bandbreite gegeben, die nach innen und außen strahlte.

Wenn ich an Georg Moritz denke, dann sehe ich uns gemeinsam mit Peter Martin, dem 3., der Priester geworden ist aus unserer Pfarreiengemeinschaft, am Sarg unseres verehrten Pastors Gerhard Schütz, den wir wie einen Großvater liebten.

Ob hier nicht das Wort aus der 2. Lesung aus dem Römerbrief trifft: „Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet?“ Ich meine wohl. Denn diese Haltung, die der heilige Paulus seinen Römern ans Herz legt, ist ein ganzes Stück weite Deine Haltung von Jung an, lieber Silberjubilar.

Freude ausstrahlen, Hoffnung haben, kann der, der betet, der glaubt. So waren Dir diese Dinge ein Selbstverständliches, genau wie die regelmäßige, später tägliche Mitfeier der Eucharistie. Du hast Dich – und tust es bis heute – dem anvertraut, der Dich berufen hat, vor ihm und ihm zu dienen. Du hast Dich – wie Du es in Deinem Elternhaus und in Deiner Familie gottlob erfahren durftest immer wieder unter den Schutzmantel der himmlischen Mutter begeben, weil Du gespürt hast, das wahr ist: Einer, der Maria dient, geht nie verloren. Diese Haltung hat Dich auch ermutigt, konsequent Deinen Weg zu gehen.

So denke ich, liebe Schwestern, liebe Brüder, wenn ich Georg Moritz denke, an den Weggefährten in Lourdes bei der Wallfahrt des Münchwieser Kirchenchores, bei Bistumswallfahrten und vor allem zusammen mit Klaus Feid bei der Arbeit für die sog. „Pilger für einen Tag“. Gesegnete Zeiten, die unserem Glauben und Leben Nahrung gaben.

Ich denke, wenn ich an Georg Moritz denke, an den Weihekandidaten, der voll Elan sein „Adsum“ sagt, der seine bisherige Lebens- und Glaubenserfahrung in eben dieses Adsum einmünden lässt bei der Weihe am 18. Juli 1987 im Trierer Dom.

Dem könnten wir das Wort aus der 1. Lesung zuordnen aus dem Buch Josuah: Er hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind. Auch wir wollen dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott.

Eine Erfahrung des Gottesvolk im alten Bund, die auch heute immer wieder Menschen motiviert und bestärkt, ja zu sagen zu seinem Ruf.

 

Und die 25 Jahre seitdem, lieber Georg, Deine Priesterjahre, haben Dich verschiedene Wege geführt: als Kaplan nach Holz, als Vikar nach Konz, als Pastor nach Trierweiler und jetzt hier nach Kues. Es sind Jahre, die für Dich so bunt waren wie für die Kirche und die Welt. Und doch sind die Wege in diesen Jahren nicht immer Höhenwanderungen gewesen, oft genug haben sie ins Tal geführt – und mit Gottes Hilfe wieder heraus. Es waren lange nicht nur lockere Spaziergänge. Der Herr selbst uns zum Kreuzweg berufen in seiner Nachfolge. Aber wir wissen im Glauben: wer ihm auf dem Kreuzweg folgt, wird einst mit ihm das ewige Ostern feiern dürfen.

In diesem Vertrauen hast Du Deinen Priesterdienst ausgeübt und tust es bis jetzt. Im Wissen, dass auch die heutige, leidvolle Zeitstunde der Kirche nicht alles ist, gehst Du voll Mut und Gottvertrauen voran. Ohne die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, ohne den Kopf in den Sand zu stecken, wenn Du Deinem Ärger Luft gemacht hast, schüttelst Dich und machst weiter, gehalten an der Hand der Gottesmutter, getragen von ihrem göttlichen Sohn.

So denke ich, wenn ich Georg Moritz denke, an den gefragten Prediger, an den Pastor, dem viele Talente geschenkt sind in der Musik, an den Priester, dessen Lebensmittelunkt die Feier des Opfers Christi ist, der in Trierweiler die monatliche Wallfahrt zu U. L.F. Von Lourdes ins Leben gerufen hat.

Ich denke an den Pastor, dessen Pfarrhaus gastfreundlich ist wie es nur noch wenige sind in unserer Diözese – das auch, wie schon im Münchwieser Elternhaus – dank der guten Mutter Maria und bis zu seinem plötzlichen Tod auch dank des unvergessenen Vaters Georg.

Ich denke, wenn ich an Georg Moritz denke, liebe Schwestern und Brüder, denke ich an den Menschen, der seine schwere Krankheit gottergeben angenommen und nachdem sie glücklich überstanden war, ungebremst und mit neuem Mut angefangen hat.

Ich denke an den Pastor und Dechant, der trotz aller schwer zu ertragenden Entwicklung in Strukturen, Finanzen und Seelsorge loyal mit Bistum und Bischof seine Arbeit tut, fest rückgebunden an den Herrn der Kirche, Jesus Christus, den guten Hirten.

Ich könnte mir vorstellen, dass auch Du, lieber Georg, in variierter Form die Frage vernommen hast, die wir eben nach der Brotrede den Herrn seine Jüngern haben stellen hören: Wollt auch ihr weggehen?

Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

 

Du weißt und wirst nicht müde, den Menschen davon Zeugnis zu geben: beim Herrn sind wir aufgehoben, geführt, gehalten und zuweilen auch getragen. Es gibt keinen besseren Weg als ihn, der unser Weg ist.

Und es gibt keinen besseren und verlässlicheren Wegweiser als die Gottesmutter, die Mutter des guten Rates. Darum möchte ich schließen mit dem alten Gebet für Dich, das ich auch in Deiner Primizmesse zitiert habe, das Du und ich immer wieder beten für die Menschen, die uns anvertraut sind:

 

Alles möcht' ich Dir erzählen, alle Sorgen. die mich quälen, alle Zweifel, alle Fragen, möcht’ ich, Mutter, zu Dir tragen. Wege, die ich selbst nicht kenne, liebe Namen, die ich nenne, Schuld, die ich mir aufgeladen, andern zugefügten Schaden. Ärgernis, so ich gegeben, all mein Wollen, all mein Streben, mein Beraten, mein Verwalten, mein Vergessen, mein Behalten. Mein Begehren, mein Verzichten, und mein Schweigen und mein Richten. Alle kleinen Kleinigkeiten, die so oft mir Müh' bereiten, Jedes Lassen, jede Tat, Mutter, Dir, vom guten Rat, leg ich alles in die Hände, Du führst es zum rechten Ende. Amen.

 

 

DANKESWORT am Ende der hl. Messe

 

Ich bin überwältigt – und innerlich ergriffen – angesichts dieses Gottesdienstes, den ich mit Euch, mit Ihnen allen anlässlich meines Silbernen Priesterjubiläums feiern durfte.

„DANKE“ sage ich dem Vorsitzenden unseres Pfarreienrates, Herrn Christian Becker, für die Worte, die er zu meinem Jubiläumsfest gefunden hat. Mit ihm danke ich allen Pfarrangehörigen, die sich heute aus den Pfarreien unseres großen pastoralen Raumes auf den Weg gemacht haben und mit mir eingestimmt haben in den großen Dank des dreifaltigen Gottes.

 

Ich stand heute nicht alleine am Altar!: Neben mir und um mich herum und im Kirchenschiff meine Mitbrüder, mein Seelsorgsteam, unsere Schwesterngemeinschaft, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dekanat Bernkastel – Hauptamtliche und Ehrenamtliche-, Verantwortliche im Bereich Kirchenmusik auf diözesaner Ebene, mit denen ich im Diözesancäcilienverband und in der kirchenmusikalischen Ausbildung zusammenarbeiten darf; auch der Caritasverband auf diözesaner und regionaler Ebene ist vertreten. Ich nehme wahr, dass Pfarrer Klaus Milde von der evangelischen Kirchengemeinde unter uns weilt – und danke ihm für die ökumenische Verbundenheit hier vor Ort und für die Freundschaft, die wir schon seit Jahren miteinander pflegen.

 

Auch unter meinen Mitbrüdern finde ich treue Weggefährten und echte Freunde, auf die ich mich stets verlassen kann. „Danke“ für dieses wunderbare Geschenk der Ermutigung und Hilfe!

Ganz besonders danke ich meinem Primizprediger vor 25 Jahren und dem heutigen Festprediger! Dir, lieber Hans, für Deine klaren, wegweisenden und ermutigenden Worte ein herzliches Vergelts Gott!

 

Ich werte es als ein Zeichen der Verbundenheit und der guten Zusammenarbeit zwischen Commune und Kirche, dass unser Landrat Gregor Eibes, die Verbandsbürgermeister Ulf Hangert aus Bernkastel-Kues und Andreas Hackethal aus Morbach , sowie unser Stadtbürgermeister Wolfgang 2 Port meiner Einladung gefolgt sind – und grüße sie (mit ihren Angehörigen) an dieser Stelle sehr herzlich.

 

Ich nehme wahr, dass auch aus den Gemeinden, in denen ich bisher als Diakon, als Kaplan, als Vikar, als Pastor wirken durfte, Menschen gekommen sind. Deshalb den Merzigern, den Holzern und Kutzhofern, den Konzern, Karthäusern, Hammern, den Trierweilerer Pfarrangehörigen ein herzliches Willkommen hier, an der Mosel!

 

Seit dem Jahr 2000 bin ich Pastor an der Mittelmosel; von Kues aus darf ich die Fäden ziehen und aufbrechen in die Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft: nach Lieser, nach Lösnich, Erden, Rachtig, Zeltingen und Bernkastel-Andel, - bald auch nach Wehlen, Graach und Ürzig. Ich weiß, was ich an meinen Gemeinden habe und wie sehr viele Pfarrangehörige mit mir nach gangbaren Wegen suchen und darum ringen. Gerne bin ich Euer Pastor, liebe Pfarrangehörige! Bei Euch habe ich ein echtes Zuhause gefunden. Und die Ausrichtung dieses Jubiläumsfestes könnte ohne Eure Mithilfe nicht stattfinden. – Deshalb an dieser Stelle den Verantwortlichen in unseren pfarrlichen Gremien, dem Festausschuss insbesondere und allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern ein herzliches „DANKE“ für die Planung dieses Festes und die Hilfe und Unterstützung am heutigen Tag!

 

„Ich lese auch zwischen den Zeilen“ – und bin auf verschiedene Überraschungen gestoßen, für die ich herzlich danke.

 

Sie waren bereits zu hören: die Kinder und Jugendlichen unseres A-Chores, die Sängerinnen und Sänger unseres Kueser Kirchenchores, die Klänge der Bläser von der Musikvereinigung unserer Stadt, der Klang der Orgel -… musikalische Kostbarkeiten zur Ehre Gottes und zu unser aller Freude! Wie froh bin ich, dass durch das vorbildliche Bemühen unseres Dekanatskantors Michael Meyer, aber auch durch das Wirken der anderen Organisten und Chorleiter in unseren Pfarreien die Kirchenmusik Beachtung findet und gefördert wird – ganz besonders dort, wo Kinder und Jugendliche für die 3 „musica sacra“ gewonnen werden können. – Ein wahrer Schatz und ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft!

 

Das gilt ebenso für die Kinder, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den liturgischen Dienst des Ministranten versehen – und auf diese Weise Kontakt halten zu ihren Pfarrgemeinden. „Danke“ Euch, liebe Messdiener, für Eure Verbundenheit und Treue!

 

Neben unseren Messdienern und unserem Kinder- und Jugendchor sind es die Pfadfinderstämme in unseren Gemeinden, die viele junge Leute bündeln, stets bereit dort zu helfen, wo sie gebraucht werden. Das gilt auch für die anderen Gruppen und Vereinigungen, die unsere Pfarreiengemeinschaft verlebendigen – und wichtige Bausteine darstellen im Blick auf die Zukunft. Danke für Eure Präsenz und alle wertvollen Dienste!

 

Der Tag meines silbernen Priesterjubiläums lenkt meinen Blick auch in meine Heimat, dorthin, wo ich aufgewachsen bin, wo ich eine wunderbare Kinder- und Jugendzeit erleben durfte – zusammen mit meinen Eltern und Geschwistern, mit Verwandten und Freunden, mit meiner Heimatgemeinde Herz-Jesu in Münchwies.

Deshalb ein herzliches Willkommen allen Münchwiesern! (einschließlich Heimatpastor)! Vor 25 Jahren habt Ihr mir ein wunderschönes Primizfest ausgerichtet, wofür ich heute noch dankbar bin.

Viele von denen, die damals, am 26. Juli 1987, mitgefeiert haben, feiern heute vom Himmel aus mit: dazu gehört mein 1995 verstorbener Vater, der mich zusammen mit meiner Mutter in den Glauben der Kirche eingeführt hat. Meiner Familie – und hier insbesondere meiner Mutter- danke ich aufrichtig und herzlich für alle Hilfe und Unterstützung , besonders für Euer Geleit auf den kurvenreichen und steinigen Wegen meines bisherigen Lebens.

 

Bevor wir nocheinmal zur Ehre Gottes singen und den Segen Gottes erbitten, möchte ich an Sie alle die Einladung aussprechen, mit ins Jugendheim zu gehen. Dort ist für das leibliche Wohl gesorgt. Der Herr schenke uns allen noch einen frohen Ausklang des heutigen Tages.

 

Aller Dank und aller Lobpreis gilt dem großen Gott, zu dem wir uns nun im Gesang des „Te Deum“ bekennen wollen.