1. Advent

 

 

Deine Achtsamkeit öffnete mir eine Tür zu mir selbst!

Irina Rauthmann

In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern:

33Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
34Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
35Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
36Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
37Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Mk 13,33-37

 

Ich warte auf Dich.
Ich horche ins Schweigen und warte auf Dich.
Das ist meine Hoffnung, dass Du den Weg zu mir findest,
obwohl mein Glaube dahinsiecht.
Alles in mir sehnt sich nach Deiner Nähe,
nach Deiner Berührung, nach befreiender Gewissheit.
„Du rufst ins Nichts“, sagt der Zweifel.
„Da ist kein Gott“, sagt die Angst.
„Gib endlich auf“, sagt die Müdigkeit.
Aber meine Seele will nicht aufhören, nach Dir zu fragen.
Sie ahnt Dich.
Sie hat Heimweh nach Dir.
Mein Gott, ich warte auf Dich.

Antje Sabine Naegeli

Anfrage

Ich höre den Auftrag: Sei wachsam!
Wonach halte ich Ausschau?
Woraufhin bin ich wachsam?

-> In dieser Woche übe ich, achtsam zu sein.